Ein kurzer Überblick der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts

1905 – 1925 Expressionismus: Malerei als Gesellschafts-kritik. Subjektive Gefühle und Emotionen sollen ausgedrückt werden (Kandinsky, Kirchner, Macke, Klee, „der blaue Reiter“)

1907 – 1940 Kubismus: Wir setzen die Welt neu zusammen. Künstlerische Reduzierung eines Objektes auf geometrische Figuren (Braque Picasso Gris, Leger, Delaunay)

2022: Kunstausstellung im AtelierHaus Dürnten

1913 – 1930 Konstruktivismus: Abkehr von der sichtbaren erfahrbaren Wirklichkeit und ihren anschaubaren Formen (Arp, Taeuber-Arp, Mondrian, De Stijl, Arcay)

1912 – 1923 Dadaismus: Unsinn als eigentlicher
Sinn der Dinge. Experimentieren mit dem Kunst-begriff (Arp, Taeuber-Arp, Duchamp, Richter)

1924 – 1945 Surrealismus: Alles Wirkliche ist wirklich unwirklich. Traum und Wirklichkeit zerschmelzen miteinander (Dali, Miro, Ernst, Kahlo)

1920 – 1925 Bauhaus: Kunst und Technik sollen miteinander vereinigt werden (Gropius, Klee, Moholy)

1925 – 1965 Die neue Sachlichkeit: Reine Funktionalität
im Blick (Max Beckmann, George Grosz, Edward Hopper)

2021: Kunstausstellung im AtelierHaus Dürnten

ab 1945 école de Paris: eine Gruppe von
nicht-französischen Künstlern arbeitet vorwiegend
in geometrischer Abstraktion (Lipsi, Coulentianos, Bless)

1948 – 1962 Der abstrakte Expressionismus:
Die Kunst wandert aus (Jackson Pollock)

1955 – 1970 Pop-Art: Alles ist Kunst – Kunst ist alles. Die Pop-Art will das Massentaugliche, das Populäre zur Kunst werden lassen. (Warhol, Lichtenstein, Rauschenberg)

ab 1965 Concept Art Minimal Art
(Frank Stella, Gerhard Richter)

ab 1978 Neo Expressionismus (Die neuen Wilden) starke Farbigkeit und impulsiver Malgestus (Baselitz, Bacon Anselm Kiefer, Markus Lupertz, Schönebeck)

ab 1990 bis in die Gegenwart hinein präsentiert sich die Entwicklung der europäischen Kunst in unüberschaubar vielfältigen Sujets und Ausdrucksformen, zahllosen Strömungen und Kunstformen. Die klassischen Gattungen von Malerei, Skulptur und Grafik wurden um Installation, Performance, Objektkunst und die so genannten ‘Neuen Medien’ Video, Film, Fotografie und digital generierte Bilder ergänzt. All dies besteht gleichzeitig und parallel, wobei die Grenzen zunehmend verschwimmen.